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Damit habe ich dann auch schon das Ende dieser Geschichte erzählt, was ja eigentlich nicht üblich ist. Gemeint ist tatsächlich 3:30 Uhr und erst da konnten wir nicht mehr feiern und einzelne, hier nicht genannte Teilnehmer der Sause, sind vor Erschöpfung am Tisch eingeschlafen. Um unsere After-Run-Qualitäten muss sich im Verein niemand Sorgen machen!

Aber jetzt von vorn: Fast hätten wir es gar nicht zum Start geschafft und für die Halbmarathonis war das lange Warten, die Unsicherheit und nachher der Stress beim Start sicher keine gute Vorbedingung. Die Durchsage "Dieser Zug fällt aus!" hat sich dann aber doch nicht bewahrheitet und am Ende waren alle auf der Strecke.

Fast alle, denn wir Duo-LäuferInnen standen erst noch frierend in der Wechselzone (Danke nochmal Dirk fürs warme Jacke reichen!) und warteten auf unsere PartnerInnen. Vor lauter Aufregung und Angst, Antje zu verpassen, habe ich mich nicht mal warmgelaufen. Ich konnte dann von unseren Duos als erste starten, weil Antje ihren Halbmarathon in einer Spitzenzeit absolviert hatte. Jens, Dieter und Dirk schickten mich mit lautem Geschrei auf die Strecke, nachdem wir mit zitternden Händen den Chip getauscht hatten.

Über den Lauf selbst gibt es wenig zu berichten. Noch weniger ZuschauerInnen an der Strecke als sonst, sicher wegen der Kälte, machten die Sache zu einem Lauf unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nur in den bekannten Stimmungsnestern Spay und Rhens hatten sich Unermüdliche und Bands an die Strecke gestellt. Witzig waren die TrommlerInnen in Karate-Anzügen!

Ich bin mein Tempo ganz gleichmäßig durchgelaufen und habe damit sogar noch etliche Inliner überholt. Ich will mir gar nicht ausrechnen, wie lange die unterwegs waren. Kurz vor dem Stimmungsnest Moltkestr., an dem ihr alle von meiner Familie, meinen FreundInnen und NachbarInnen empfangen wurdet, hat mich dann Jens überholt. Mit lockerem Schritt flog er vorbei und konnte dabei noch plaudern. Sorry, wenn ich aus naheliegenden Gründen etwas einsilbig war!

So richtig toll war dann das Treffen mit Antje am Schloss. Gemeinsam sind wir das letzte Stück gelaufen, über die Ziellinie Hand in Hand. Mit der Gewissheit, unser Ziel "Einmal unter 3:30!" geschafft zu haben, war das Überqueren der Matte ein tolles Erlebnis. Belohnt worden sind wir dann noch mit dem Erreichen des zweiten Platzes im Duo der Frauen und erhielten bei der Siegerehrung ein chices Saunatuch.

Und dann haben wir natürlich gefeiert, diesmal aus besonderem Grund mit Paulaner (Danke Raphi, danke Paulaner!), mit Sekt und Champager. Aber das mit dem Champagner ist nochmal eine andere Geschichte, die noch geschrieben werden muss!

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